Gardasee

Während unserer Anreise an den Gardasee, standen einigen eine ganz schön anspruchsvolle Nacht bevor. Die Busfahrt war ziemlich anstrengend und heiß, trotzdem wurde die Fahrt von den meisten gut überstanden.
Nachdem sich Herr Hellmann und Frau Altherr unserer guten Laune versichert haben, traten wir nun eine Wanderung zu unserem Frühstück an. Diese führte uns am Kieselsteinstrand des Gardasees entlang. Hierbei konnte man einige Aktivitäten, die in den folgenden Tagen auf uns zukommen, beobachten. Nasstriefend vor Anstrengung am Hafen angekommen, ging es in die Sailing Bar um etwas Essbares zu uns zu nehmen. Dazu muss man sagen, dass viele mit den Preisen nicht einverstanden waren. Auch wenn das Essen frisch zubereitet wurde und lecker war, fanden es viele im Preis-Leistungsverhältnis zu teuer. 
Gemeinsam erkundeten wir Riva, unter Herr Hellmanns Leitung, der uns viele interessante Infos geben konnte. Unser Höhepunkt in Riva war die Basilika ,,CHIESA DELL'INVIOLATA'', eine achteckige Kirche die im 17 Jhr. außerhalb der Altstadt erbaut wurde. Sie gilt als schönste Barockkirche des Trentino.
Hechelnd in unsere Freizeit entlassen, kam uns ein schattiges Plätzchen am Ufer recht. Der Wind sorgte für die nötige Abkühlung und das Beobachten von schwimmenden Baby-Enten die nötige Entspannung. 

Viele Grüße von der Gardaseetruppe

Am zweiten Tag unserer Kursfahrt begannen wir mit der Wassersportart ,,Stand-Up-Paddeling'' (SUP). Hierbei ist es wichtig, beim Paddeln die nötige Koordination zwischen Körperspannung und Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, um einem Umkippen vorzubeugen. Am Ende unserer SUP-Einheit wurden wir von einem Unwetter überrascht, das uns den Rückweg erschwerte. Da wir nur wenig Zeit hatten, um uns vom kühlen Nass aufzuwärmen, entschied die Gruppe vor der Kajaktour noch eine Mittagspause einzulegen. Manche einigten sich darauf in die wohl „Beste Pizzeria der Welt“ zu gehen. Eine schmerzvolle, schweißtreibende und tränenreiche Erfahrung für die Schüler, die eine superscharfe Pizza bestellten. Als wäre das nicht anstrengend genug gewesen, stand uns das Kajak fahren noch bevor. Teamarbeit wurde hier zum Schlüssel, denn ohne paralleles Schlagen der Paddel kam man in den Zweier-Kajaks nämlich nicht voran. Wir schipperten quer über den See, um zur „Casa della Trota“ (Haus der Forelle) zu gelangen. Das ist eine Bucht, in der ein Wasserfall versteckt ist. Auf der Fahrt fiel uns ein Kajak besonders auf, das sehr tief im Wasser lag. Am Strand erfuhren die Passagiere des Bootes mit schmerzvollem Blick, dass es nicht an ihrem Gewicht lag, sondern an einem Fehler am Wasserablauf-Verschluss, der wohl nicht richtig geschlossen war. (Siehe Bild 4)

Beim Ausziehen der Neoprenanzüge fiel uns auf, dass ohne Wasserkontakt der unangenehme Körpergeruch überwiegt. Mit einer warmen Dusche ging also auch ein so ereignisvoller Tag wie dieser zu Ende.

Am 3. Tag sind alle zur Surfschule, um mit dem Katamaran zu fahren. Wir saßen alle zu dritt in einem Boot und hatten einen Guide dabei, der uns durch den See fuhr und uns erklärte, wie wir mit Fock und Großsegel steuern können. Heute war der Tag sehr windstill und so fühlten sich viele gelangweilt und verloren auf dem Wasser. Um ein wenig Aktion zu bekommen, sind einige mit Absicht gekentert und haben sich im leichten Regen wieder auf das Schiff gekämpft. Sexy sah das nicht aus. Auch die Fische, wie etwa Döbel und Hechte, sind angeschwommen, um die im Wind Umgekippten zu beobachten. Später haben einige erzählt, dass sie viele tote Enten gesehen haben und zum Mittagessen Entensoufflé aßen und es ihnen dann wie ein Entengrab vorkam.

An Land angekommen hatten wir die Wahl zwischen einer Radtour nach Arco mit Herrn Hellmann oder einer Wanderung nach Riva mit Frau Altherr. Auf dem Weg nach Riva haben wir viele Bilder gemacht. Die Bikertruppe machte Pause an einer Kirche, in der die Gruppe Andacht und Anteilnahme am Verlust unseres am vergangenen Wochenende verstorbenen Mitschülers nahm. 

 

PS: Wenn sich manche Textstellen etwas seltsam anhören, liegt es daran, dass die Dokumentationsgruppe den Auftrag hatte, Reizwörter aus der abendlichen Reflexionsrunde in ihrem Bericht einzubauen.

Am 4. Tag der Kursfahrt fing für uns der letzte Wassersportkurs an. Es ging zum Windsurfen: im Nachhinein betrachtet für uns die bisher schwerste Sportart. Wir liefen nach dem Frühstück zum Strand, um uns Neoprenanzüge auszuleihen. Nachdem dies erledigt war, erklärte uns ein Guide, wie wir uns auf dem Brett zu halten haben. Nachdem die Einweisung beendet war und das erste Manöver auf dem Simulator demonstriert wurde, bekamen wir unsere Segel und Bretter. Nun mussten wir alles zusammen ins Wasser tragen und los ging es. Wir versuchten uns auf den Brettern zu halten, während wir Informationen vom Guide erhielten. Das war sehr schwer, da anfangs viele ins Wasser fielen, das an diesem Tag sehr kalt war. Alle versuchten es mit mehr oder weniger Erfolg. 

Nachdem wir mit dem Surfen fertig waren, erhielten wir alle ein Diplom für die durchgeführten Sportarten auf dem Wasser. Nach einem Gruppenbild machten wir Mittagspause. Danach durften wir unsere Nachmittagsaktivitäten selbst auswählen. Manche betrieben nochmal Wassersport, andere gingen in Kleingruppen in den Ort und wieder andere bevorzugten den Pool und die Übertragung der WM-Eröffnung. 

Abends trafen sich alle zum Essen und es wurde die Abreise geplant. Nach einem abschließenden Vortag über Umweltaspekte beim Wassersport hatten wir noch ein wenig freie Zeit zur Verfügung. Dann mussten wir leider die Koffer für die Heimreise am nächsten Tag packen.

Viele Grüße vom Gardasee

Am letzten Tag unserer Kursfahrt mussten wir zunächst die Zimmer räumen und die Kontrolle unserer Lehrer und des Hotelpersonals abwarten. Als alles erledigt war, hatten wir den Vormittag frei, um das Wetter zu genießen. Es war sehr sonnig und ein wenig windig.

Manche Sportliche wanderten zur nahe gelegenen Festung, um die gigantische Aussicht über den Gardasee zu genießen und sich anschließend einen verdienten Sprung ins kühle Nass zu gönnen. Andere nutzten ein letztes Mal die Gelegenheit zum Pizza, Pasta und Eis essen und mussten zum wiederholten Mal feststellen, dass dies in der Touristenregion sehr teuer war.

Abschließend gingen wir alle mit Frau Altherr zum Strand und hörten einem Mitschüler beim Gitarre spielen zu. Das war Entspannung pur! 

Nachdem sich die Toskana-Fahrer gemeldet hatten, die uns für die Heimreise abholen sollten, gingen wir zum Hotel zurück und hatten noch einmal die Möglichkeit etwas zu essen oder zu duschen. Als die Toskana-Fahrer uns endlich abholten, hatten wir die Gelegenheit uns auf der langen Heimfahrt über das Erlebte auszutauschen. Es war für alle eine ereignisreiche Woche, die uns in Erinnerung bleiben wird!


Kroatien

Hier die ersten Gruppenbilder beim Stadtrundgang durch Pula und im Naturschutzgebiet Kap Kamenjak ...

Die Kroatiengruppe hat heute eine Inselrundfahrt mit Besuch der Grotte Baredine unternommen. 

Den zweiten Stopp haben wir in Porec gemacht. Unser Reiseguide hat uns viele sehr interessante Informationen über die Stadt erklärt und wir sind durch die vielen markanten Sehenswürdigkeiten und Gassen gelaufen. Porec hat den Status einer römischen Kolonie. Im Häuserbau ähnelt es dem Merkmalen von Venedig. Leider gab es nach den heftigen Angriffen des zweiten Weltkrieges viele Beschädigungen, darunter auch antike Denkmäler wie beispielsweise der Tempel des Neptuns. Glücklicherweise blieb die Basilika unversehrt und ist nun UNESCO Weltkulturerbe. 

Die dritte und letzte Station war in Rovin. Diese ,,kleine" Stadt ist mit einer der beliebtesten Urlaubsziele in der Region Istriens. Sie hat ca. 13000 Einwohner und lebt ausschließlich vom Tourismus. Interessant ist, dass viele Häuser direkt am Meeresufer stehen. Dies ist nur möglich, da die uralten Stadtmauern auch als Hausmauern dienen und so sehr stabil gegenüber dem Wasser sind. Der Rundgang ging an vielen historischen und kulturellen Gebäuden vorbei bis an kunstvollen Werken. So wie jede Stadt zeichnet sich auch Rovin mit den gemütlichen und gastfreundlichen Restaurants und Cafès aus. 

Daniel und Jonas

Der zweite Tag unserer Kursfahrt hat mit einer Stadtführung, geleitet von unserem Tourguide, begonnen. Nach dem Frühstück sind wir also um 9 Uhr in das Zentrum der Stadt gelaufen und haben dort unseren Tourguide getroffen, der uns zuerst das Amphitheater von Pula vorgestellt hat. Über das Theater haben wir gelernt, dass es das sechstgrößte Amphitheater auf der Welt ist, 81 nach Christus fertiggestellt wurde und von da an als Schauplatz für Gladiatorenkämpfe verwendet wurde. Heute zieht das Theater zahlreiche Touristen an. Des Weiteren finden öfters Konzerte von berühmten Persönlichkeiten darin statt. Auf das Theater folgte das Doppeltor, welches seinen Namen durch die zwei halbkreisförmigen Öffnungen bekommen hat. Dieses Tor ist auch bekannt als das "Porta Gemina", es wurde im 2. und 3. Jahrhundert erbaut und ist eines der zehn Stadttore von Pula. Als nächstes besuchten wir während unserer Führung den sogenannten Sergierbogen. Er wurde ca. 30 vor Christus errichtet und aus privaten Mitteln von einer wohlhabenden Frau namens Salvia Postum finanziert. Der Bogen sollte ein Denkmal für ihre drei Brüder darstellen. Er ist nur einseitig geschmückt, denn er stand ursprünglich vor der 1829 abgerissenen "Porta Aurea" („Goldenes Tor“), dem Haupttor der Stadt. Auf dem Weg zu dem Forum von Pula legten wir noch einen Zwischenstopp bei einem Mosaik aus dem 2. oder 3. Jahrhundert nach Christus ein. Dieses Mosaik bedeckte den Fußboden im zentralen Teil eines römischen Wohnhauses und behandelt den Mythos der Bestrafung von Dirkes. Zuletzt sind wir bei dem Forum angelangt, dieses wird auch gerne "Foro romano" genannt und stammt aus der römischen Zeit der Stadt Pula. Dort zu finden sind der Tempel des Augustus, der letzte von drei Tempelanlagen und das Rathaus. Viele wichtige Gebäude in Pula haben durch den zweiten Weltkrieg Schäden davon getragen oder wurden gar komplett zerstört. Unsere Stadtführung fand an dem Tempel des Augustus dann auch ihr Ende. 


Lana, Latasha, Cassandra und Johannes

Am Dienstagnachmittag waren wir in dem Naturschutzgebiet Kap Kamenjak im Rahmen eines englischsprachigen Workshops unterwegs. Dieser liegt an der Südspitze Istriens an der Küste des Adriatischen Meeres. 

Der Workshop hat in einem Raum angefangen, wo wir eine kleine Ausstellung zu Kap Kamenjak angeschaut haben. Diese war der Geschichte und der artenreichen Flora und Fauna des Naturschutzgebietes gewidmet. 

Zuerst waren wir an einem Bunker, der vorwiegend in dem ersten Weltkrieg benutzt wurde. Uns wurde erzählt, dass die Gebiete des Kap Kamenjaks heutzutage in privaten, staatlichen oder militärischen Händen (zum Beispiel für Übungen genutzt) sind. Dann konnten wir auch in den Bunker („batteries“) reingehen, um uns die Fledermäuse anzuschauen, die in dem Gebiet sehr wichtig sind und darauf hindeuten, dass die Gegend rein ist.

Danach haben wir die Gegend erkundet. Unser Leiter hat auch paar Aufgaben und Anschauungsmaterial für uns vorbereitet, die die Flora im Kap Kamenjak uns näherbringen sollte. Vor allem gibt es dort sehr viele Orchideen-Arten, die wir aber leider nur auf Bildern sehen konnten, da sie nur im Frühling blühend vorzufinden sind.

An den Steinen an der Küste konnten wir auch Fußspuren der Dinosaurier sehen, die damals hier gelebt haben. 

Am Ende haben wir auch einen Bauernhof besucht, da die Tiere für die Erhaltung unterschiedlicher Schichten (Wiesen, Sträucher et cetera) hilfreich sind.

Die ganze Zeit wurden wir von einer wundervollen Aussicht an der Adriaküste begleitet.

Julia und Kinga

Schnorcheln

Um Kroatien nicht nur äußerlich zu betrachten haben wir uns gemeinsam entschlossen, am vierten Tag, um Viertel vor Neun, Schnorcheln zu gehen. Und somit hätten wir die Möglichkeit die Tiefen des Meeres zu betrachten und außergewöhnliche Tiere und Pflanzen zu erkunden. Das anfangs etwas schlecht wirkende Wetter veränderte sich zum Glück nach einer Zeit in eine angenehm sonnige Atmosphäre. Um unseren Ausflug sicher durchführen zu können wurden wir zunächst von dem Team der Meeresschule empfangen und mit einer PowerPoint Präsentation über die wichtigen Dinge informiert. Ein Satz, der zum Beispiel sehr oft gefallen ist, war, dass wir von Tieren mit Stacheln und Tentakeln besser die Finger lassen sollen. Kandidaten dieser Art waren Seespinnen, Seegurken, Seeigel und Quallen, womit (nebenbei bemerkt) ein Mitschüler schon ungewollt Erfahrungen gesammelt hat. Nach diesem interessanten Vortrag ging es noch interessanter, mit dem praktischen Teil, weiter. Dieser bestand daraus, die neoprene Anzüge, Schnorchelset und die Wasserschuhe anzuziehen. Obwohl einige anfangs ihre Probleme hatten, haben wir es dennoch gemeinsam meistern können. Eine kurze Anleitung, wie man richtig schnorchelt, hat natürlich auch nicht gefehlt. Zu einer 100-prozentigen Sicherheit haben wir die wichtigsten Übungen im Wasser gezeigt bekommen und selbst ausprobiert. Im sehr klaren Wasser begann dann die intensive Erkundung. Dabei haben wir Tiere, wie einen violetten Seeigel, Stehmuscheln, einen roten Seestern und Fische verschiedener Art betrachtet. Diese Prozedur, die ca. eine Stunde dauerte, wurde uns etwas durch die Neoprenanzüge erschwert, da das Wasser einen sehr leicht hochtrieb. Beim Verlassen des Wassers haben wir einen Seeigel und eine Seespinne mitgenommen, um diese noch genauer mit einer Kamera betrachten zu können, dabei wurden uns auch natürlich die Einzelheiten erklärt. Somit haben wir auch unseren interessanten Ausflug abgeschlossen. Das einzige, was unangenehm beim Schnorcheln werden kann, ist es, das Salzwasser zu schlucken. Dennoch war das Schnorcheln eine sehr lehrende Erfahrung und hat uns allen sehr gut gefallen.

Celina, Milena, Jessica, Celine

Das 3-Sterne Hotel Pula liegt in der gleichnamigen Stadt Pula in Kroatien. 
Von den 180 Zimmer, gibt es 2- und 3er Zimmer, die mit einer Klimaanlage, Fernseher, Telefon und freiem WiFi Internet ausgestattet sind.
Die Zimmer haben eine angemessene Größe, sowie ein Badezimmer mit voller Ausstattung. Des weiteren befindet sich in dem Hotel eine Wechselstube, ein Friseursalon, ein Swimmingpool im Außenbereich, der gerne von den Schülern an heißen Tagen genutzt wurde. Das Hotel lag nur ein paar Meter vom Strand entfernt, dadurch konnten die meisten Schüler von ihrem Hotelzimmer das Adriatische Meer bewundern. 
Außerdem konnten, durch die gute Lage des Hotels, viele Programmpunkte, wie zum Beispiel der Advanger Park oder die Meeresschule per Fuß erreicht werden.

Sarina und Eileen