10a/c auf Klassenfahrt nach Sankt Peter Ording – Fast vom Winde verweht...

Unsere Klassenfahrt nach Sankt Peter Ording ging vom 11.-15.09.2017. Wir sind morgens um 7.50 Uhr pünktlich aus Landstuhl abgefahren und erreichten das Ziel abends gegen 20.30 nach einer langen und staureichen Fahrt. An diesem ersten Abend gab es noch ein „Notabendessen“, die Mensa schließt regulär um 19.30, und eine Besprechung, um 22.30 war dann Zimmerruhe angeordnet. Am Dienstag morgen unternahmen wir eine Wattwanderung, die aber wegen des schlechten Wetters abgebrochen werden musste, klatschnass ging es zurück in den Bus und nach einer heißen Dusche in die Stadt zum Mittagessen. Nachdem alle gestärkt waren, ging es weiter in den „Westküstenpark und Robbarium“, in welchem uns neben vielen anderen Tieren des Wattenmeeres eine Robbenshow gezeigt wurde.

Wegen des schlechten Wetters wurde das für Mittwoch geplante Strandsegeln und die Strandolympiade vom Veranstalter abgesagt. Dafür haben wir morgens mit unserem Lehrer Sport in der Halle getrieben, mittags ging es dann ins Schwimmbad, abends wie gehabt Abendessen und Besprechung und dann endlich Freizeit. In der Freizeit wurde oftmals jemand geschminkt oder es wurden Spiele gespielt.

Am letzten Tag in Sankt Peter Ording sind wir morgens zum Bogenschießen und Blasrohrschießen gegangen, am Nachmittag besuchten wir in Tönning das Multimar Wattforum – Wale, Watt und Weltkulturerbe, wo wir uns anhand von Fragebögen durch die Ausstellung arbeiteten. Am letzten Abend wurde der Zapfenstreich bis 22.30 Uhr verlängert. Auf der Rückfahrt haben wir einen dreistündigen Zwischenstopp in Hamburg eingelegt, in dieser Zeit durften wir uns die Stadt anschauen. Die Rückfahrt geriet dann wieder zur Odysee, Stau und nochmals Stau ließen die Fahrzeit auf über 13 Stunden anwachsen, so dass wir erst um 24 Uhr nachts in Landstuhl erschöpft ankamen.

Trotz des schlechten Wetters in Sankt Peter Ording war die Klassenfahrt eine tolle Zeit.

Sarah, 10c

 

Die Lehrersicht

Die von Chefin de Mission Diana Kulessa akribisch geplante Klassenfahrt an die Nordsee geriet vollständig in die Turbulenzen des Wetters. Alle geplanten Outdooraktivitäten wie Strandsegeln, Strandolympiade und Fahrradtour durch die Wattlandschaft fielen im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser oder wurden vom Winde verweht, bei Windgeschwindigkeiten von über 130 km/h stand da auch die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund, zumal die Feuerwehr unablässig im Einsatz war, und umgestürzte Bäume klein sägte, Wege passierbar machte und die Sicherheit der Einwohner Sankt Peter Ordings garantierte. Es ist auch befremdlich, wenn der eigene Aufenthaltsort bei den Wetterextremen der Tagesschau abends auftaucht.

Die begleitenden Lehrer, Frau Altherr, Frau Kulessa und Herr Zimmermann, waren zur Improvisation gezwungen, was die Schüler klaglos über sich ergehen ließen, ja, je schlechter das Wetter, umso besser wurde die Stimmung. Ein ganz großes Lob, dass die beiden Klassen das norddeutsche „Schietwetter“ so stoisch ertragen haben und das Beste daraus gemacht haben. So wurde die Fahrt nur fast vom Winde verweht und alle kehrten mit neuen Erfahrungen aus dem hohen Norden nach Landstuhl zurück.

A. Zimmermann