Landtagsabgeordneter Daniel Schäffner an der IGS Am Nanstein

(von Isabell und Luca, Klasse 9c)

Am 09.11.15 war der rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete und Diplom-Betriebswirt (BA) Daniel Schäffner an unserer Schule zu Gast. Herr Schäffner wohnt in Mackenbach und ist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Er hat uns von seinem politischen Leben erzählt und spannende aktuelle Themen der Gesellschaft aufgegriffen. Begonnen hat er damit, dass er sehr froh sei, an unserer Schule zu sein, weil es für ihn persönlich wichtig ist, für die Schüler ein Ansprechpartner zu sein. Den Schülern möchte er vermitteln, dass Politik sehr vielfältig und spannend ist. Daniel Schäffner ist sehr glücklich darüber, dass er schon in „jungen“ Jahren so erfolgreich ist und als Nachfolger von Margit Mohr im Landtag sitzen darf. Seine Sporen im Landtag verdiente er sich durch harte Arbeit und persönliches Durchhaltevermögen. Seit zwei Jahren sitzt er nun als Abgeordneter im Landtag und erinnert sich noch gut an seine erste Sitzung am 18. Februar 2014 . Zur Zeit ist er auch in folgenden Gremien vertreten: Ausschuss für Wirtschaft, Ausschuss für Medien und Netzpolitik und Ausschuss für Haushalt und Finanzen. Mehrmals sprach er uns darauf an, dass wir uns schon in unserer Jugend, sozial oder politisch engagieren könnten, wenn wir z. B. Mitglied in Vereinen werden oder uns an Initiativen der Gemeinde beteiligen. Es gibt sogar Jugendgruppen der Parteien, die uns gerne als Nachwuchs hätten.

Natürlich konnten die Schüler auch Fragen an Herrn Schäffner stellen und so lautete eine Frage, ob man mehr Geld für bessere Computertechnik an unserer Schule bei ihm im Finanzausschuss beantragen kann. Diese Frage beantwortete er schnell, denn für solche Aufgaben ist der Schulträger und die Stadt Landstuhl zuständig. Weiterhin berichtete er, dass unsere Schule Zuschüsse vom Land bekommt. Als nächstes wurde das Thema „Flüchtlingskrise“ angesprochen. Er sagte mit Überzeugung, dass es auf keinen Fall eine Lösung sei, die Grenzen zu schließen, um den Flüchtlingen ein besseres Leben bei uns in Deutschland zu verwehren. Stattdessen sollten wir uns darüber Gedanken machen, wie wir mehr Unterkünfte für die Flüchtlinge schaffen können. Der Flüchtlingsstrom hat auch seine guten Seiten, da durch die Flüchtlinge freie Arbeitsstellen besetzt werden könnten, die von den Deutschen alleine nicht abgedeckt werden. Hier sah er Parallelen zur Gastarbeiterwelle und verwies auf die Zusammensetzung der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Da der 9. November schon lange ein bedeutender Tag in der Geschichte ist, wurde unter anderem auch der Fall der Mauer in Berlin im Jahr 1989 angesprochen. Dazu wurde er gefragt was wäre, wenn die Mauer noch stünde. Herr Schäffner antwortete, dass in unserer heutigen Welt mit einem umfassenden Informationsaustausch über das Internet die Mauer undenkbar wäre. Die Menschen hätten sich schon längst gegen die Mauer aufgelehnt und versucht eine demokratische Ordnung zu erreichen. Zum Ende hin betonte Herr Schäffner mehrmals, dass wir mit Menschen vorsichtig sein sollen, die uns die Welt in einem halben Satz erklären wollen. Sogar die erfahrensten und erfolgreichsten Politiker sind dazu nicht im Stande.

Wir fanden die Veranstaltung sehr informativ und bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Schäffner, da er uns das politische Leben, mit den derzeit aktuellen Themen, näher gebracht hat.

Ebenso bedanken wir uns bei unserer Schulleitung Frau Wagner-Gödtel, die uns für den Besuch vom Unterricht freistellte und unseren Fachlehrern Herrn Altvater, Frau Betz, Herrn Hellmann, Frau Masell, Herrn Schimmack und Frau Sadeh, die uns auf den Besuch vorbereiteten.