Theaterbesuch der IGS Am Nanstein: Sophie Scholl - "Widerstand des Gewissens"

Am Freitag, den 19.09.2014 besuchten die 9. und 10. Klassen in der Veranstaltungshalle auf dem Gartenschaugelände ein Theaterstück über Sophie Scholl und die Weiße Rose. Zur Vorbereitung hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht mit dem Leben und Wirken der Widerstandskämpfer beschäftigt.

Sophie Scholl tritt trotz des Widerstands ihres Vaters, der schon oft Kritik an Hitler übte, in den Bund Deutscher Mädchen ein. Nach anfänglicher Begeisterung erleben sie und ihr Bruder Hans jedoch schnell die dunklen Seiten des Nationalsozialismus. 1942 wird ihr Bruder Hans zur Wehrmacht einberufen, wo er an der Ostfront Erschreckendes erlebt. Auch Sophie erfährt daheim immer mehr Abscheuliches des Nazi-Regimes. Unter anderem hört man Gerüchte über Euthanasie (= guter Tod), bei der Behinderte und unheilbare Kranke vergiftet werden. Es erschreckt sie, dass viele in Deutschland darüber Bescheid wissen, aber niemand etwas dagegen unternimmt.

Während des gemeinsamen Studiums ertappt Sophie ihren Bruder beim Verfassen eines Flugblattes, das auf die Gräuel der Nazis aufmerksam macht. Hans möchte Sophie aus der Sache heraushalten, aber sie hat ihren Entschluss gefasst Mitglied der „Weißen Rose“ zu werden. Sie verfassen Flugblätter, um die deutsche Bevölkerung aufzurütteln. Sie wollen eine Mehrheit gewinnen, um Hitlers Regime zu stürzen und wieder Frieden zu schließen. Nach der Niederlage in Stalingrad wird die „Weiße Rose“ risikobereiter. Beim Verteilen eines Flugblattes werden Hans und Sophie an der Universität in München verhaftet. Anschließend werden sie verhört und streiten zuerst alles ab, doch die Beweise sind erdrückend. Es droht ihnen die Todesstrafe und da ihr Freund Christoph Probst drei Kinder hat, nehmen Sophie und Hans die alleinige Schuld auf sich. Sophie wird immer wieder vom Gestapobeamten Robert Mohr verhört. Dieser ist von ihrer Standhaftigkeit beeindruckt und bietet ihr an eine „goldene Brücke“ zu bauen, damit sie nicht zum Tode verurteilt wird. Dafür müsste sie sich aber von ihrem Bruder distanzieren. Sie bleibt aber dabei, das Beste für Deutschland getan zu haben und bereut nichts.

Noch am selben Tag wird sie zusammen mit ihrem Bruder Hans und Christoph zum Tode verurteilt.

Sie werden mit dem Fallbeil hingerichtet.

(Celine, Anna und Louisa, 10d)