Projekttage zum Thema Berufsorientierung in Klassenstufe 9 an der IGS Am Nanstein

Am 28. und 29. März 2017 nahmen 27 Schüler der 9. Klasse an den Projekttagen zum Thema Berufsorientierung teil.

Am ersten Tag waren Frau Wehrmann von der IHK und Frau Stempinski von der Firma Rettenmeier in Ramstein als externe Vertreter zu Gast in der Schule. Sie informierten die Schüler über den Inhalt und den Ablauf von Vorstellungsgesprächen und gaben wichtige Tipps zum richtigen Verhalten im Gespräch. Mit einzelnen Schülern simulierten sie diese besondere Situation des Bewerbungsgespräches. Dabei konnten sich die Schüler einen Ausbildungsberuf, der sie interessiert, selbst aussuchen. Alle Schüler, die die Gelegenheit nutzten, erhielten nach ihrem Gespräch eine wertvolle Rückmeldung darüber, was im Hinblick auf Inhalt und Körpersprache gut war, aber auch Tipps, was sie besser machen können. Außerdem konnten sich diese Schüler sehr gut in die Situation einfühlen und Erfahrungen für ein echtes Gespräch sammeln. Obwohl das Vorstellungsgespräch nur eine Simulation war und es nicht um eine echte Ausbildungsstelle ging, konnte man den Schülern die Nervosität anmerken, da sie ja unbekannten Personen Rede und Antwort stehen mussten. Danach waren aber alle erleichtert und stolz, diese ungewohnte Situation gemeistert zu haben. Außerdem wurden die Schüler über mögliche Inhalte und den Ablauf eines Einstellungstests informiert. Im Anschluss daran mussten die Schüler Beispielaufgaben unter Zeitdruck lösen, so dass sie einen Eindruck bekamen wie sich eine solche Testsituation anfühlt.

Am zweiten Tag lernten die Schüler das Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer der Pfalz in Kaiserslautern kennen. Sie hatten die Gelegenheit zwei Handwerksberufe intensiv kennen zu lernen. Dabei standen die Bereiche Elektrotechnik (Sytemelektroniker), Holz (Schreiner), Metall (Metallbauer) oder Bautechnik (Straßenbauer) zur Auswahl. Mit Hilfe der erfahrenen Ausbilder der Handwerkskammer konnten sie ihre Fähigkeiten praktisch erproben und ihre Werkstücke mit nach Hause nehmen, was bei den Schülern sehr gut ankam.

Die IGS Am Nanstein bedankt sich bei Herrn Bier von der Handwerkskammer und seinen Kollegen für die sehr gute Organisation des BTZ-Besuches sowie bei Frau Wehrmann und Frau Stempinski.


Rückblick: Projekttage an der IGS Am Nanstein in Landstuhl (2016)

Im April fanden an der IGS Am Nanstein wieder die alljährlichen Projekttage statt. Die Klassenstufen 5 und 6 verbesserten ihre Fähigkeiten bei den Methodentrainings mit den Themenschwerpunkten „Texte markieren und bearbeiten" (siehe Foto) und „Reden vorbereiten und präsentieren“.

Die Jahrgangsstufe 7 beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema „Sucht“. Ziel der Einheit ist es, die Jugendlichen frühzeitig über verschiedene Suchtmittel aufzuklären und zum selbstbewussten Ablehnen von Drogen zu motivieren. Seit Beginn des Schuljahres wurde vor allem das Thema „Rauchen“ behandelt. Höhepunkt war hier der Besuch des Krankenhauses in Pirmasens, um in einer Live-Übertragung die Bronchoskopie einer Raucherlunge zu erleben. An den beiden Projekttagen wurde der Suchtbegriff vertieft und auf andere Süchte, v.a. Alkoholsucht übertragen. Die Klassen 7a und 7b erhielten Besuch von Herrn Littek, der als Apotheker in einem Vortrag über die Folgen des Alkoholkonsums aufklärte. Alle Klassen nahmen einem erlebnispädagogischen Präventionsparcours teil und konnten ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Besonders beliebt war der Rauschbrillenparcours. Hier wird mittels einer Promillebrille das Sichtfeld eingeschränkt. Unter dieser Voraussetzung werden Geschicklichkeitsspiele durchgeführt.

Alle 8. Klassen machten ihren Internetführerschein, indem sie sich mit dem Thema „Sicherheit im Netz“ beschäftigten. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit der Frage auseinander, welche Gefahren im World Wide Web lauern und wie man sich bestmöglich schützen kann. Gerade bei den sozialen Netzwerken wie Facebook muss das Bewusstsein dafür geschärft werden, wie man mit persönlichen Informationen und Bildern in der Öffentlichkeit umgeht. Des weiteren lernten die Jugendlichen legale Alternativen zum häufig illegalen Herunterladen von Musiktiteln kennen.

Die vier Klassen des 9. Jahrgangs beschäftigten sich wie schon im letzten Jahr mit ihrem weiteren beruflichen bzw. schulischen Werdegang nach Verlassen unserer Schule. Hierbei konnten sie mit verschiedenen Unternehmen in Kontakt treten und in Simulationen ihre Bewerbungschancen testen. Des Weiteren hatten sie Gelegenheit bei Referenten der weiterführenden und berufsbildenden Schulen aus Kaiserslautern, Landstuhl und Ramstein Fragen zu deren Bildungsangeboten zu stellen.

Die 10. Klassen bereiteten am ersten Tag Referate zum Leben und Leiden im Konzentrationslager Natzweiler/Struthof (Frankreich) vor, welche sie dann am zweiten Tag vor Ort vortragen mussten. Die Schülervertretung bedankte sich für die gute Organisation der beiden Tage, die Gäste stellten heraus, dass unsere Schülerinnen und Schüler sehr aufmerksam die Vorträge aufnahmen und gute Fragen stellten. Die betreuenden Kolleginnen und Kollegen attestierten der Schülerschaft eine ordentliche und konzentrierte Arbeitshaltung.